billige Kredite auch ohne Schufa

Überziehungskredit

Bei einem so genannten Überziehungskredit handelt es sich um eine besondere Kreditform und wird dem Bankkunden auf seinem Girokonto zur Verfügung gestellt. Dabei unterscheidet man zwischen dem geduldeten sowie eingeräumten Überziehungskredit. Das Bankinstitut muss dem Kunden vor der Einräumung eines Überziehungskredites neben dem aktuellen Jahreszins auch die Höchstgrenze des Kredits mitteilen. Daneben muss sie sämtliche Regelungen der Vertragsbedingungen sowie Informationen über eventuelle Zinsänderungen bekannt machen. Die Zinsen für den Überziehungskredit darf die Bank dem Kundenkonto nicht in kürzeren Perioden als 12 Wochen belasten. Den eingeräumten Überziehungskredit bezeichnet man auch als Kontokorrent- oder Dispositionskredite. Der Kunde darf in dem Fall sein Konto bis zu einer vorher festgelegten Grenze überziehen, wofür er selbstverständlich Zinsen zahlen muss. Dieser Überziehungskredit wird dann automatisch durch Gehaltseingänge oder andere Geldeinkünfte wieder ausgeglichen. Einen Kredit auf dem Girokonto ohne eine vorherige Absprache mit dem Bankinstitut, bezeichnet man dagegen als geduldeten Überziehungskredit. Dies trifft dann zu, wenn die Kreditlinie auf dem Konto vom Kunden überzogen wurde, oder das entsprechende Konto über keine Kreditlinie verfügt. Der Kunde nimmt den Kredit bei dieser Variante also vor der Bankentscheidung in Anspruch, womit als erstes die Kontoüberziehung und anschließend die Entscheidung des Bankinstituts erfolgt. In der Regel muss der Bankkunde für einen geduldeten Überziehungskredit höhere Zinsen als für einen eingeräumten Überziehungskredit zahlen.

Comments are closed.