billige Kredite auch ohne Schufa

Mahnung

Bei der Mahnung handelt es sich rechtlich betrachtet um eine empfangsbedürftige sowie einseitige Zahlungsaufforderung an den Schuldner, seine Verbindlichkeiten zu begleichen. Durch diesen Schritt setzt man den Schuldner automatisch in Verzug. In der Regel muss eine Mahnung neben dem Zahlungsziel auch den Lieferschein sowie die Rechnungsnummer und das jeweilige Datum beinhalten. Dadurch wird eine Eindeutigkeit garantiert und der Schuldner kann gut nachvollziehen, welche offen stehenden Posten der Gläubiger anmahnt. Im Grunde ist eine Mahnung nicht an eine spezielle Form gebunden, weshalb sie entweder durch ein schlüssiges Verhalten, mündlich oder schriftlich erfolgen kann. Allein schon wegen des Beweisgrundes ist es jedoch zu empfehlen, eine Mahnung immer schriftlich zu verfassen. Grundsätzlich ist vom Gesetz her lediglich eine Mahnung erforderlich, wobei die Anzahl nicht explizit festgelegt ist. Es kann in speziellen Fällen jedoch auch vorkommen, dass selbst ohne eine Mahnung der Schuldner in Verzug gerät. In der Praxis werden je nach der Kreditwürdigkeit des Kunden bis zu drei Mahnungen verschickt. Schließlich ist es durchaus möglich, dass ein Kunde seine Zahlungen aus Versehen nicht wahrgenommen hat und auf diesem Wege an seine Zahlungspflicht erinnert wird. Um möglichst schnell an seine Verbindlichkeiten zu gelangen, bietet das außergerichtliche Mahnverfahren durch den Gläubiger eine preiswerte und unkomplizierte Alternative.

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