billige Kredite auch ohne Schufa

Einkommensnachweis

Sobald sich jemand Geld bei einem Kreditgeber leihen möchte, muss er diesem beweisen, dass er die anfallenden Monatsraten zur Rückzahlung der Kreditsumme auch tätigen kann. Für den Nachweis dieser so genannten Kapitaldienstfähigkeit ist ein Kontoauszug nicht ausreichend, da dieser nicht eindeutig ein geregeltes Einkommen des Kreditnehmers belegt. Hierfür benötigt man Einkommensnachweise wie beispielsweise Einkommenssteuerbescheide, Verdienstbescheinigungen des aktuellen Arbeitsplatzes, Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung oder auch spezielle Bescheinigungen des Sozial- oder Arbeitsamtes. Dem Bankinstitut dient ein Einkommensnachweis jedoch nicht nur der Bonitätsprüfung, sondern auch dafür, wie hoch die monatlich zu zahlende Rate sein darf. Vor allem bei Baufinanzierungen, wo der Kreditnehmer über lange Zeit teils hohe Monatsraten zahlen muss, genügt es nicht zu beweisen, dass die Tilgungssumme zuzüglich der Zinsen gestemmt werden kann. Daneben muss dem Kreditnehmer zum Leben ein vom Gesetz her festgelegter Mindestbetrag übrig bleiben. Somit überprüft jedes Kreditinstitut anhand des Einkommensbescheids sowie der gesetzlichen Bestimmungen, ob der Darlehensnehmer auch nach dem Abzug der zur Lebenshaltung notwendigen Kosten die regelmäßigen Kreditkosten tragen kann. Hier werden auch sämtliche andere Verpflichtungen wie eventuelle Unterhaltszahlungen oder andere laufende Darlehen beachtet. Solch eine Prüfung der Bonität kommt nicht nur dem Bankinstitut zugute, sondern sollte auch im Interesse des Kreditnehmers sein. Schließlich nützt eine Finanzierung nichts, wenn man diese nicht tragen kann.

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